11 goldene Regln für eine problemlosen PC-Betrieb
 

1. Gehen Sie nie ohne einen aktuellen Virenscanner und ohne eine Firewall ins Internet. Achten Sie darauf, das Antivirenprogramm und Firewall immer auf dem neuesten Stand sind. Die in Windows XP integrierte Firewall ist nicht ausreichend. Einen guten und kostenlosen Virenscanner erhalten Sie hier. Eine gute und kostenlose Firewall erhalten Sie hier.
 

2. Halten Sie ihr Betriebssystem immer auf dem neuesten Stand. Aktivieren Sie die automatische Updatefunktion bei Windows-XP und Windows Vista. Installieren Sie, unbedingt das Servicepack 2 bei Windows XP und Servicepack 1 für Windows Vista. Beide erhalten Sie über das Windows-Update auf der Microsoft Homepage. Benutzen Sie nur Original Microsoft Software !
 

3. Speichern Sie wichtige persönliche Daten nicht auf der selben Systempartition auf der das Beriebssystem läuft (i.d.R. Partition C:/). Speichern Sie wichtige Daten immer auf einer separaten Partition. Bestenfalls liegt diese Partition auf einer zweiten Festplatte. Dies kann auch ein externes Gerät sein. Sollte Ihre Festplatte zur Zeit nicht in mehrere Partitionen unterteilt sein, sollten Sie eine Neuinstallation mit vorangehender Festplattenunterteilung in Erwägung ziehen. Vermeiden sie in jedem Fall die zur Hilfenahme eines Partitionsmanagers. Hier ist die Fehlerquote und das Risiko eines Datenverlustes exorbitant hoch !
 

4. Führen Sie regelmäßige Datensicherungen durch. Wenn Ihnen Backupsoftware zu kompliziert ist, genügt es auch, wenn Sie Ihre persönlichen Daten regelmäßig auf eine CD oder DVD brennen.
 

5. Installieren Sie nie 2 oder mehrere CD- oder DVD-Brennsuiten gleichzeitig auf Ihrem Rechner. Diese Programme und die eingebundenen Treiber können untereinander zu Konflikten führen und ihren PC so zum Absturz oder zu Fehlfunktionen bringen. Das Gleiche gilt auch für Virenschutzprogramme !
 

6. Vermeiden Sie die Nutzung von Filesharing-Börsen wie zum Beispiel E-Mule. Diese Plattformen sind ein Tummelplatz für Computerviren, trojanischen Pferden und anderer Malware.
 

7. E-Mails von unbekannten Absendern und mit fragwürdigen Inhalten sollten Sie immer sofort löschen. Keinesfalls dürfen Sie E-Mail Anhänge von solchen Absendern speichern oder gar ausführen. Auch Hyperlinks die im Mailtext vorhanden sind, sollten Sie niemals anklicken. In den meisten Fällen werden Sie hier auf "verseuchte" Seiten weitergeleitet oder fangen sich direkt einen Computervirus ein.
 

8. Sofern Sie über ein Wireless LAN Netzwerk verfügen, müssen Sie dieses gegen fremden Zugriff absichern. Mit  der WPA-Verschlüsselungstechnik sind sie hier auf der sicheren Seite. Alle heutzutage erhältlichen W-LAN Geräte unterstützen diese Verschlüsselungstechik. Wenn Sie etwas ältere Hardware verwenden, sichern Sie ihr W-LAN zumindest mit der WEP-Verschlüsselung. Dies kostet Sie zwar ein wenig Zeit, schützt Sie aber vor "Spionen", "Fremdsurfern" und "Wardrivern".
 

9. Ordnung ist das halbe Leben. Dies gilt auch für Ihren PC. Halten Sie Ihre Festplatte möglichst sauber. Sie müssen auch nicht jedes X-beliebige Programm, welches verspricht, Ihren PC schneller zu machen oder Ihre Internetverbindung zu optimieren, installieren. Solche Programme bewirken in der Regel das Gegenteil: Gerade leistungsarme Rechner werden hierdurch belastet und somit noch langsamer. Entrümpeln Sie Ihren Austostart-Ordner. Je mehr Programme beim Hochfahren des PC gestartet werden, desto schlechter ist die Systemperformance. Klicken Sie hierzu auf Start--->Ausführen und geben den Befehl msconfig ein (funktioniert nicht bei Windows 2000). Im darauffolgenden Menue klicken Sie auf Systemstart und entfernen die Häkchen aus allen Programmen, die beim laufenden PC-Betrieb nicht benötigt werden. Sie werden sehen, nach einem Neustart läuft der PC wieder wie eine Biene.
 

10. Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung Ihres PC. Gerade die heutigen hochleistungs Prozessoren und Grafikkarten entwickeln unter Belastung mitunter enorme Temparaturen, welche den PC zum Abstürzen bringen können. Stellen Sie den Computer nicht in eine kleine Schreibtischniesche, in der gerade nach hinten keine Luftzirkulation möglich ist. Der PC sollte möglichst frei und nicht direkt an einem Heizkörper stehen. Verwenden Sie gegebenenfalls einen oder mehrere zusätzliche Gehäuselüfter. Sie kosten nicht viel und der Einbau ist meist ein Kinderspiel. 
 

11. Basteln Sie nicht eigenhändig an Ihrem PC, wenn Sie nicht über ein fundiertes Fachwissen verfügen. Gerade der Einbau hochempfindlicher PC-Hardware sollte stets mit größter Umsicht erfolgen, denn die Geräte können schon allein durch statische Aufladungen beschädigt und somit unbrauchbar werden. Im schlimmsten Fall kann der PC hier sogar so schwer beschädigt werden, dass der Austausch zahlreicher und teurer Komponenten erforderlich wird. Wenn Sie Ihren PC auf- oder umrüsten möchten, holen Sie sich gegebenenfalls professionelle Hilfe.
 

Wenn Sie diese Hinweise konsequent beachten, werden Sie in der Regel keine Computerprobleme bekommen. Und wenn doch... Sie haben ja unsere Nummer :-)